Wettbewerb der Kurzvorträge - Die Referenten 2016

1. April   |||   17:00 Uhr   |||   PAUSE   |||   19:30 Uhr

11 Kurzvorträge zu je 15 Minuten

Der Eintritt zum Wettbewerb der Kurzvorträge ist frei!

Andrea Buchebner (Scheibbs) - Une drôle histoire – eine verrückte Geschichte!

Über ihre Bewunderung für einen französischen Filmschauspieler lernte Andrea vor 25 Jahren die Bretagne kennen und lieben. Die Rauheit der Küste, die Schönheit der Strände, die malerischen alten Städte und die Bretonen in ihrer Einfachheit und Geradlinigkeit, haben sie fasziniert und nie wieder losgelassen. 2014 durchstreifte sie erneut die Bretagne bei einer Wanderreise und kam mit einem wunderbaren Schiff in Kontakt - dem Dreimaster Belem. 

Ein Segelschulschiff, das Jedem offen steht! Im September 2015, war es dann soweit: mit einem riesigen Rucksack auf dem Buckel, voller Vorfreude und Erwartung stand sie endlich auf den Planken ihres Traumschiffs!

Sigrid Günther (Eisenerz) - Das Dorf. Frau Elsas Geschichten  

 

Sigrid Günther hat sich auf das klassische Geschichten- und Märchenerzählen spezialisiert. Diesmal nimmt sie uns mit in ein fiktives Dorf, das Hall, Weng oder sonst ein Ort sein könnte. Es liegt auf alle Fälle in den Bergen und ist für seine Bewohner ihr „Zuhause“. Ihre Tiergestalten spielen in alltäglichen Situationen und haben oft allzu menschliche Charakterzüge. Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen muss wohl zufällig und unbeabsichtigt sein...

Michael Kleinburger (Passail) - Im Herzen Südamerikas - Einmal quer durch die Anden

Südamerika bedeutet Abenteuer. Es ist Lebensfreude und Kultur. Vor allem ist Südamerika aber unberührte, schier unendliche Natur. Die Staaten Südamerikas, vor allem Peru, Bolivien und Chile, werden von den Menschen in drei Teile geteilt: In eine äußerst trockene Küstenregion (costa), das mächtige Hochgebirge der Anden (sierra) und die undurchdringlichen Regenwälder des Amazonas (selva). So nahe sich diese Gebiete oft kommen, so unvereinbar sind sie auch und prägen das Leben der dort lebenden Tiere und Menschen. Von der trockensten Wüste der Erde über die eisigen Ebenen des Altiplano bis zu den immergrünen Tieflandregenwäldern des mächtigen Amazonas, „Im Herzen Südamerikas“ zeigt die Kontraste dieser faszinierenden Region.

Jürgen Weginger (Blindenmarkt) - Mit dem Wohnmobil durch den Südwesten Kanada´s

Gemeinsam mit einer Fotokollegin erkundete Jürgen Weginger die faszinierenden Gebiete auf Vancouver Island und Jasper sowie den Banff Nationalpark. Wir sehen eine Zusammenfassung von Vancouver Island mit Schwerpunkt auf den Grizzly´s im Orford River Valley. Unterwegs waren sie mit einem Wohnmobil, das ihnen die gewünschte Freiheit gab, um so zu reisen wie es am schönsten ist. Schlechtes Wetter begleitet sie auf ihren Fotoausflügen in Regen- und Urwälder, was aber die Wälder noch frischer und die Farben noch satter wirken lies. Auf dem Weg an die Ostküste machten sie einen kurzen Stopp im Cathedral Grove Urwald. Ein Wald mit Mammutbäumen, dessen ältester Riese schon zur Zeit als Columbus Amerika entdeckte stand. Im Orford River Valley wurden sie von Native Guides empfangen um Grizzly´s zu fotografieren, was sich aber als gar nicht so einfach herausstellte...

Andreas Otto (Dresden)  - ALBANIEN – Europas letztes Geheimnis

Im Norden Albaniens locken hohe Berge, im Süden das mediterrane Flair und dazwischen eine kunterbunte Mischung aus gastfreundlichen Menschen, faszinierender Natur und spannender Geschichte. Lange war Albanien ein weißer Fleck auf der Landkarte. Der Vortrag bringt uns nach Vermosh und Valbona, die Täler mit den klangvollen Namen sind bisher vom Massentourismus verschont geblieben und bieten Naturerlebnisse pur. Anschließend lernen wir den Osten Albaniens kennen, welcher Insidern zufolge das „echte“ Albanien präsentiert. Der Ohridsee lockt mit dem klarsten Wasser weit und breit und die Stadt Korça mit französischem Flair und dem besten Bier Albaniens. Erstaunlich gut erhaltene osmanische Bauwerke lernen wir in Südalbanien kennen, bevor es ans Meer geht. Auf dem Weg zurück nach Norden besuchen wir Orikum, Apollonia, Berat und Durrës - die Namen der Orte wecken Neugier. Schließlich lernen wir Tirana kennen, die quirlige, bunte Hauptstadt Albaniens.

Josef Moriz (Rechberg) - Neuseeland – Berührte Natur

AOTEAROA – das „Land der langen, weißen Wolke“ nennen die MAORI ihre Heimat Neuseeland. Ein Land, dessen einzigartige Natur und phantastische Inselwelt Josef Moritz in einigen mehrmonatigen Reisen erkundete. „Unser Ziel sollte nicht die unberührte Natur sein, sondern die Kunst etwas zu berühren, ohne es zu zerstören! Das Schöne am Reisen ist das Nach-Hause-Kommen, doch dazu muss man erst einmal wegfahren!...“, sagt Josef Moritz.

Pause   |||   19:30 Uhr Beginn des 2. Teils

Jens-Uwe Walther (Jena) - Von Seligman nach Moab

Vom Colorado-Plateau können die Walthers einfach nicht genug bekommen! Und weil die Region mit 337.000 km² Fläche fast so groß wie Deutschland ist, gibt es für sie immer wieder etwas Neues zu entdecken, so auch auf einer 3-wöchigen Tour im Juni 2015. Um in die entlegensten Gebiete zu gelangen, mieten sie einen Jeep mit guter Clearance (Bodenfreiheit). Damit sie keinen der herrlichen Sonnenauf- und untergänge in diesen grandiosen Gegenden verpassen, packen sie zusätzlich zu 12kg Foto- und Video-Gepäck noch die Zeltausrüstung ein. Ihr erster Stop ist in Seligman, einem kleinen Städtchen an der legendären Route 66, der „Mother Road of America“. An jeder Straßenecke stehen hier verrostete Oldtimer, alte Schilder und Utensilien, nette, aber schon etwas in die Jahre gekommene Motels und man fühlt sich förmlich in die 50er Jahre versetzt. In Angel Delgadillo’s ehemaligem Friseursalon, der Kultstätte der Route 66-Fans weltweit, erfahren wir vom wirtschaftlichen Niedergang des Ortes nach dem Bau der nahegelegenen Interstate I-40 und dem Ende der Nostalgiewelle, die dem Ort zu Berühmtheit verhalf...

Christoph Rudolf Glück alias Doktor Glück (Stattegg) - "Wandern und Visionen" Vom Österrichischen Jakobsweg nach Paris

Christoph Rudolf Glück machte sich 2002 auf dem Weg um einen der schönsten Jakobswege Europas zu entdecken: vom Wolfstal bis nach St. Christoph am Arlberg.

Was geschah, dass es ihn dann weiter nach Paris verschlug, wird uns der Märchenerzähler, Spiel- und Tanzpädagoge gerne erzählen.

Petra + Harald Neuner (Rum) - "Kambodscha - Land der Khmer"

Phnom Penh, die quirlige Hauptstadt Kambodschas, hat ihre tragische Geschichte fast abgestreift und präsentiert sich bunt und prachtvoll. Wir werden mitgenommen in die Tempelpracht, Stadtgewusel und Strandidylle. Atemberaubende Tempel, spektakuläre Sonnenuntergänge, warmherzige Menschen, geheimnisvollen Dschungel, flinke Strandbewohner, moderne Städte ... das alles und noch viel mehr hat Kambodscha zu bieten, ein Land, das der Tourismus erst langsam für sich entdeckt. Wie erleben Angkor und Phnom Penh, das Meer und in den Urwald, bunte Märkte und königlichen Prunk... In Bildern reisen wir ins Land der Khmer, in ein Land mit beeindruckender Geschichte und nicht minder faszinierender Gegenwart.

Barbara Zemann (Wien) - Mit Zelt und Pferd in Kirgistan

Bei der Reise von Barbara Zemann handelte es sich um eine geführte Expedition ins kirgisische Hochgebirge. Die Gruppe bestand aus 4 Reitgästen und 3 Guides, begleitet von robusten kirgisischen Gebirgspferden. Die Reittour war abwechslungsreich und anspruchsvoll, sowohl, was das Gelände anbelangt, als auch die Höhen-und Temperaturunterschiede. Gleich am 3. Tag mussten Pferd und Reiter einen 3900 m hohen Gebirgspass überqueren. Übernachtet wurde im eigenen Zelt. Diese Reitreise war die 3. dieser Art für Barbara Zemann, zuvor war sie mit dem Pferd in der Mongolei und in Georgien unterwegs, allerdings war diese Tour aufgrund der Höhe aus ihrer Sicht die herausforderndste...

Christoph Huber (Öblarn) - KEMET – Blicke ins Gebirg

KEMETGEBIRGE – eine verkarstete Gebirgshochfläche im östlichen Teil des Dachsteinmassives. Geschichtsträchtig und sagenumwoben, ein unübersichtliches Labyrinth aus Felsgassen, Mulden und Karen, Dolinen und Höhlen. Forststraßen und markierte Wanderwege streifen das Gebiet nur in den Randbereichen. Von neuzeitlichen wirtschaftlichen oder touristischen Erschließungsversuchen ist der zentrale Teil des Gebirgsstockes verschont geblieben. Die Gegend wirkt schroff und abweisend, Wasser ist rar, die wenigen Quellen im Kemetgebirge sind dünne, unzuverlässige Rinnsaale. Dennoch: Einige Bauern nutzen nach wie vor ihre Auftriebsrechte und bestoßen Jahr für Jahr die Almweiden mit ihrem Jungvieh. Als Hirte einer dieser Almen durfte Christoph Huber die Gegend über mehrere Jahre kennen lernen und seine BLICKE INS GEBIRG werfen...