Wettbewerb der Kurzvorträge - Die Referenten 2015

27. März   |||   17:00 Uhr   |||   PAUSE   |||   19:30 Uhr

10 Kurzvorträge zu je 15 Minuten

Der Eintritt zum Wettbewerb der Kurzvorträge ist frei!

Klara Prinz-Prüller & Florian Prüller (Steyr) - Als der Bär am Zelt anklopfte - Mit dem Fahrrad auf Hochzeitsreise um die Welt

Island-USA-Mittelamerika-Patagonien-Südostasien-Ostafrika

 

Frisch verheiratet erfüllen sich Flo und Klara einen lang gehegten Traum:

Mit nur einem Flugticket, zwei Fahrrädern, aber einem Herzen voller

Abenteuerlust begeben sie sich ein Jahr lang auf Hochzeitsreise, um sich und

die Welt zu entdecken. 21.250 Radkilometer führen sie durch Island, quer

durch die USA, nach Zentralamerika, Patagonien, Südostasien und Ostafrika.

Dabei werden sie von einem Bär am Zelt geweckt, finden sich in Afrika

inmitten einer Elefantenherde wieder und feiern insgesamt dreimal Neujahr.

Eine Multimediashow mit spannenden, humorvollen Erzählungen und

eindrucksstarken Bildern. Für alle, die Fernweh kennen.

Elke Pichler (Hieflau) Nordschweden-Umeå 2014

Elke Pichler ist Weberin. Anlässlich der Väv 2014, einer schwedischen Fachmesse für Weberei, besuchte sie Schweden. Neben den beruflichen Eindrücken konnte sie 10 Tage in Nordschweden unterwegs sein und war von diesem Land fasziniert. Ihr Reisebericht erzählt vom Bottischen Meerbusen bis zum Lappland, den Samen, Seen und Moore.

Karoline Zsak & Stefan Maier (Stopfenreuth/Waldstein) Entlang der Seidenstraße auf das Dach der Welt

Die Abenteuergeschichte, auf die uns Karoline und Stefan entführen, beginnt mit dem spontanen Kauf ihres vollkommen untauglichen Reisefahrzeuges. Es ist Liebe auf den ersten Blick und mit 100 Euro passt „der Kleine“ gerade noch so ins Budget.

„Mit dem fahren wir aufs Dach der Welt...“ ist die ebenso spontane Idee der zwei Abenteurer…

Zwei Jahre später geht’s dann tatsächlich los. Die Abfahrt verzögert sich gewaltig, weil der „multi-morbide Patient“, wie sie ihr Reisegefährt in weiterer Folge „liebevoll“ nennen werden, offenbar einfach nicht weit weg will von seinem Zuhause in der Steiermark…

Die Tage verstreichen, die 3 Wochen Urlaub für den Weg nach Zentral-Asien werden immer weniger, die Nerven immer strapazierter, der „Kleine“ immer bockiger…

Wie es weitergeht, warum der kleine Subaru auf dem Weg zum Dach der Welt öfters mit offenen Türen alleine und verlassen am Rande der Seidenstraße zurückbleibt, Karo als Naturschützerin eine Vorliebe für Diesel-fressende Allradgefährte entwickelt hat und wie man mit 5 Wochen Urlaub im Jahr die ganze Welt bereisen kann, all das werden wir erfahren.

Hedda Pflagner (Eisenstadt) PROCIDA – INSELKLEINOD IM GOLF VON NEAPEL

Procida ist eine winzige Insel im Golf von Neapel, die es bisher geschafft hat, sich den großen Touristenströmen zu widersetzen. In der Nähe von Neapel, Capri oder Ischia gelegen, ist es ihr gelungen, dass sogar viele Italiener sie nicht kennen.

 

Durch eine geschickte Bauordnung blieb die einzigartige Bausubstanz erhalten und kann als „soziales Lexikon“ betrachtet werden. Nirgendwo kann man so deutlich soziale Strukturen ablesen und sehen, wie die Menschen in früheren Jahrhunderten gelebt haben.

Procida war immer eine arme Fischerinsel. Es gab und gibt ausgedehnte Zitronen-, Mandarinen- und Orangenhaine.

Trotzdem steht die Bevölkerung  dieser traditionsreichen Insel vor einem Wendepunkt. Der Fischfang verliert immer mehr an Bedeutung und neue Formen, den Lebensunterhalt zu verdienen, müssen geschaffen werden.

Viele finden Arbeit  im nahegelegenen Neapel oder auf der Nachbarinsel Ischia – will man sich mehr für den Tourismus öffnen oder wie soll es weitergehen?

Simon Nagl (Neukirchen) Aufbruch in die ewige Stadt - mit dem Rucksack zu Fuß nach Rom

Einfach von der Haustüre loswandern und nach einiger Zeit in Rom ankommen, das war die Devise von Simon Nagl, damals 19 Jahre jung.

Er besorgte sich kurzerhand die Ausrüstung, packte seinen Rucksack und

machte sich auf den Weg. Es ging von Gmunden zu Fuß nach Villach, Venedig

und Florenz, von Florenz auf den Spuren des Hl. Franziskus nach Assisi und nach Rom.

 

Die Strecke war 1200km lang und wurde in 2,5 Monaten bewältigt.

Der Vortrag erlaubt Einblicke in das Leben und die Gefühlswelt des Wanderns und enthält geschichtliche Aspekte der historischen Ortschaften und Städte.

 

Die Orchestral Musik für den Vortrag wurde eigens von Jona Pesendorfer komponierter.

Pause   |||   19:30 Uhr Beginn des 2. Teils

Wilfried Rieder (Salzburg) – Mit 236 Pfoten unterwegs in Lappland

Der Ruf der Wildnis und des Abenteuers waren einfach unwiderstehlich!

Obwohl Rosemarie und Wilfried Rieder keine Hundebesitzer sind und schon gar keine Musher-Ausbildung, also die Kenntnisse zum Führen eines Hundeschlittens hatten, wagten sich die beiden Naturliebhaber auf eine außergewöhnliche Reise in den kalten skandinavischen Winter.

Zusammen mit einem kleinen Team durchquerten sie gemeinsam mit 59 Huskys eines der größten europäischen Naturschutzgebiete in Schwedisch-Lappland – „Vindelfjällen“.

Auf der einen Seite die unglaublich menschenleere Weite und atemberaubende Schönheit der Region entlang der schwedisch-norwegischen Grenzberge – auf der anderen Seite die extremen körperlichen Belastungen durch die Kälte und den kräfteraubenden Umgang mit den stolzen, kraftvollen und teils ungestümen Vierbeinern die nur eines wollten – laufen, laufen und wieder laufen!

Also nicht gerade die besten Voraussetzungen für einen geruhsamen (Foto-)Urlaub, aber letztendlich die absolute Gewissheit über die Richtigkeit einer alten Weisheit – Hunde sind die treuesten Freunde des Menschen!

Michael Liebert (Zelking) Landschaftsfotografie

1975 in Wien geboren, verspürte Liebert schon im Kindheitsalter eine tiefe Verbundenheit zur Fotografie. Zu Beginn waren es Kinofilme und Musikvideos von denen er sich gerne inspirieren ließ. Mit 12 Jahren bekam er von seinem Vater eine analoge Spiegelreflex Kamera geschenkt. Auf der Graphischen Versuchs- und Lehranstalt in Wien wurde sein Hang zur Kreativität weiter gefördert. Mit der Jahrtausendwende und der digitalen Revolution fiel die Entscheidung endgültig in die Fotografie einzusteigen.

Die digitale Fotografie schafft die Möglichkeit Welten zu erschaffen, der keine visuellen Grenzen mehr gesetzt sind. Liebert: „Meine Intention liegt in der Perfektion meiner kreativen und technischen Umsetzung“.

Bestätigung findet diese durch zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, sowie Ausstellungen im In- und Ausland. Seine Hingabe zur Kreativität und Konzeption wurde zuletzt mit der bronzenen Venus des creativ club austria und des Silver Award der Federation of European Photographer belohnt.

Stephan Schreckenbach (München) Cycling Eurasia - mit dem Fahrrad quer durch Europa und Asien

2012 begab sich Stephan Schreckenbach auf eine Radreise quer über den eurasischen Kontinent. Die Neugier auf fremde Kulturen und beeindruckende Landschaften, die Freude am Radfahren und die Lust auf Abenteuer trieben ihn von München bis nach Bali. 27000km hat er auf seinem Weg zurückgelegt und dabei 22 Länder bereist, wilde Gebirge, Dschungel, Wälder, Wüsten und Millionenstädte durchquert. Er erfuhr kulturellen Reichtum und bewegende zwischenmenschliche Begegnungen, aber wurde auch Zeuge von Armut und Umweltzerstörung.

 

In seinem Vortrag nimmt Stephan Schreckenbach seine Zuhörer auf eine spannende und bewegende Reise mit. Er lässt sie teilhaben an Reiseglück und Strapazen, beeindruckenden Landschaften und skurillen Begebenheiten.

Martin Hartmann (Admont) Tasmanien - Ein Land vor unserer Zeit…

Herrliche südliche Regenwälder mit hunderte Jahre alten Eucalyptus-Bäumen und Südbuchen, seltsam anmutende Baumfarne und allerlei sonstige unwirklich erscheinende Bäume u. Sträucher, wunderbare Wasserfälle und eine außergewöhnliche Tierwelt prägen die fantastischen Landschaften Tasmaniens.

Zudem rühmt sich Tasmanien, die reinste Luft der Welt zu haben: es gibt keine Industrie, wenig Verkehr, kaum ein Flugzeug quert die Insel und der vom Meer kommende Wind säubert die Luft permanent. Ein Himmel ohne jedwede „Verschmutzung durch Kondensstreifen“ ist naturgemäß der Traum jedes Fotografen und jeder Fotografin.

Mit einem angemieteten Camper ging die Reise in knapp drei Wochen ca. 3.800 Kilometer quer über die Insel zu vielen besonderen Plätze. Neben den Naturjuwelen erwiesen sich auch die heutigen Bewohner Tasmaniens als besondere Bereicherung der Reise von Martin Hartmann: die Tasmanier sind unheimlich freundliche und hilfsbereite Menschen, die das Wort „Gastfreundschaft“ absolut ernst nehmen!

Lois Strimitzer(Ramsau) Erlebnis Ennstal

Der geografische Rahmen des Vortrages reicht vom salzburgisch- steirischen Grenzland im Nordwesten bis zum Eintritt der Enns in den Gesäuse-Nationalpark. Schätze und Schönheiten aus Natur und Kultur geben Einblick in eine einzigartige alpine Gebirgswelt und in das Leben des Ennstaler Menschen.

Die Besonderheit der Ennstal Berge, der einst blühende Bergbau in den Niederen Tauern, Brauchtum und Tradition in Land-und Forstwirtschaft, sowie sportliche Großereignisse werden eingebettet in den Wandel  der vier Jahreszeiten.