Wettbewerb der Kurzvorträge - Die Referenten 2014

29. März | 17:00 Uhr | PAUSE | 19:30 Uhr

Patricia Francisconi (Wien) Durch den Dschungel in ein „Land vor uns'rer Zeit“

Patricia Francisconi möchte uns mit auf eine Reise nehmen, eine Reise in eine Welt voller Wunder und Abenteuer, an einen der letzten unberührten Flecken der Erde, in ein Land vor uns'rer Zeit, nach Papua Neuguinea. Als sie das erste Mal einen Fuß in dieses faszinierende Land setzte, hatte sie kaum eine Ahnung, was sie erwarten würde. Fasziniert und begeistert von über 800 verschiedenen Sprachen, Kulturen und Stämmen und einer Vielfalt an Flora und Fauna, die weltweit ihres Gleichen sucht, konnten sie weder das Fehlen jeglicher Infrastruktur, noch Schauergeschichten und angsterfüllte Nächte im Dschungel davon abhalten dieses atemberaubende Land noch ein zweites Mal genauer zu erkunden. Mit diesem Vortrag und dem Dokumentarfilm, der auf der Reise entstand, versucht sie uns eine Welt näher zu bringen, die geographisch und kulturell so weit von unserer eigenen entfernt ist, dass sie, wie es scheint, unbeachtet ihrem Schicksal überlassen wird. Zum ersten Mal in der Geschichte des Lichtbildgipfels haben wir zwei Referentinnen aus einer Familie zu Gast. Ihre Mutter Doris wird den Vortrag „Tier- und Naturfotographie“ präsentieren.

Fritz Krause (Hergatz / Deutschland) Afrika

Fritz Krause startete seine Motorradreise mit 4 Freunden Ende Juli 2012 in Mombasa in Kenia. Zuvor unternahmen sie eine Spendenaktion für ein Waisenhaus in Machakos und konnten dadurch den beachtlichen Betrag von Euro 16.000,- überbringen.

Ihr Trip führte sie zum Kilimanscharo, an den Ngorongoro-Krater, durch Tansania nach Malawi, entlang des Malawi Sees, nach Sambia, zum Victoriafall und nach Namibia. Die Rückreise erfolgte von Johannisburg in Südafrika.

Während einer Dauer von fast 4 Wochen legten sie ca. 6500 km zurück.

Informationen über Reisevorbereitung, Transport der Motorräder, Impfungen, Ländereinreisebestimmungen und Versicherungen runden den Vortrag ab.

Harald Schaffer (Wien) Ein Reiseabenteuer in Kleintibet

Abenteuerliche Trekkingtouren über hohe Pässe, einfaches Leben mit Nomaden und Bauernfamilien, gelebter tibetischer Buddhismus, aber auch kritische Gedanken zum Wandel, der vor allem in den besser erschlossenen Gebieten rund um die Hauptstadt Leh immer mehr Einzug hält.

Der Fotojournalismusstudent Harald Schaffer hat in den vergangenen Jahren sowohl im Sommer als auch im Winter immer wieder mehrere Monate lang Ladakh, eine der abgelegensten Gegenden im indischen Himalaya bereist und die spektakuläre, wüstenhafte Hochgebirgslandschaft und den Alltag der Menschen in diesem extremen Lebensraum fotografiert. Mitreißend, sehr persönlich und manchmal mit einer Portion Selbstironie berichtet er von seinen Erlebnissen und lässt die Zuschauer seine Reise miterleben.

Helmut Schwarz (Wiener Neustadt) OBRONI – the making of

Obroni – das bedeutet „weißer Mann“ im lokalen Landesdialekt der Eastern Region in Ghana. Und das war auch der Ruf der Kinder, der Helmut Schwarz während seines gesamten Aufenthaltes begleitet hat. 

Die ehemalige britische Kronkolonie war das Ziel einer Arbeitsreise des Wiener Neustädter Vereins Help4Ghana. Helmut Schwarz durfte dabei sein um Film- und Fotoaufnahmen sowie Interviews für die Produktion des Filmes „voices4Ghana“ zu machen (Premiere März 2014). 

„Obroni - the making of“ ist ein Multimedia Vortrag, der die Erlebnisse, Eindrücke und auch Geschichten rund um die Dreharbeiten zum Thema hat. 

Eindrücke von Landschaften, Geschichten, Menschen und Erlebnissen in einem Gebiet, in dem es keinen Tourismus gibt, in dem die einzigen „Weißen“, die sich dorthin verirren, Mitarbeiter diverser Hilfsorganisationen sind und in dem das vielgerühmte „Flair Afrikas“ noch in seiner ursprünglichsten Form existiert. 

„Obroni“ handelt in erster Linie von Menschen, ihrem täglichen Leben und den Herausforderungen der Konfrontation mit dem „Fortschritt“, der auch vor den abseits gelegenen Buschdörfern Afrikas nicht halt macht. 

Doris Francisconi (Waidhofen an der Ybbs) Tier- und Naturfotographie

Doris Francisconis Familie liebt es zu reisen und zu fotografieren. Einer ihrer Trips führte sie zusammen mit ihrem Mann für 100 Tage nach Westaustralien, auf die Nord- und Südinsel von Neuseeland, die Fiji und allen 4 großen Inseln von Hawaii. Sie erzählt uns von unvergesslichen und abenteuerlichen Outback- und Naturerlebnissen.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Lichtbildgipfels haben wir zwei Referentinnen aus einer Familie zu Gast. Ihre Tochter Patricia zeigt uns den Vortrag „Durch den Dschungel in ein Land vor uns'rer Zeit“

Pause

Jens-Uwe Walther (Jena / Deutschland) Herbstferien durch drei Jahreszeiten – ein Kurztrip im Colorad-Plateau USA

Jens-Uwe Walther zeigte schon beim letzten Lichtbildgipfel Bilder aus den USA. Er nimmt uns wieder dorthin mit, diesmal auf eine herbstliche Tour. Sie begann sehr vielversprechend, bis dann durch den „government shutdown“ alle National Parks geschlossen, und deren Mitarbeiter nach Hause geschickt wurden.

Dennoch konnte Jens-Uwe Walther viel erleben: Von der anstrengenden Tagestour zum Coloradoriver, dem Besuch der faszinierenden Coyote Buttes South, dem Schneeeinbruch im Bryce Canyon und der Wanderung in die Subway handelt dieser Reisebericht mit Fotos der unglaublichen Formen und Farben dieser tollen Landschaften. 

Begleitet mit Live-Gitarren- und Banjo-Musik!

Wolfgang Ehrendorfer (Wien) Zu Gast bei Viet, Dao, Hmong und Khmer

Bei der HDAV-Produktion von Wolfgang Ehrendorfer handelt es sich um eine Reise im November 2011 zu den landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten Vietnams: Knapp 200 km östlich von Hanoi liegt die berühmte Halong-Bucht mit ihren pittoresken Kalkfelsen. Mit dem Nachtzug geht es in den Norden an die chinesische Grenze zu den Bergdörfern der Dao und Hmong, zu steilen Reisterrassen und Teeplantagen. In Zentralvietnam schlendern wir durch die Kolonialstadt Hoi An und die alte Kaiserstadt Hue. Natürlich kommen auch bekannte Sehenswürdigkeiten wie Tempel, Paläste und Grabmäler vor, der Schwerpunkt liegt aber auf der Begegnung mit Menschen auf Märkten und bei ihrer Arbeit.

Markus Ertl (Klagenfurt) Steinböcke am Montasch

Der Vortrag „Steinböcke am Montasch“ bildet gewissermaßen eine „visuelle Monographie“ über eine faszinierende Tierart und ihren Lebensraum. Ausgangspunkt sind viele oft mehrtägige Wanderungen in die Italienischen Julischen Alpen, die vom Montasch- und Wischbergmassiv dominiert werden. Beobachtung und Photographie des Steinwildes stellen seit vielen Monaten für Markus Ertl einen persönlichen Schwerpunkt dar. Etwa eine Fahrstunde von seiner Heimat Klagenfurt entfernt, lernt er mehr und mehr „seine Böcke“ kennen und lieben. Ein besonders faszinierendes Erlebnis ist das Biwakieren, mit den Steinböcken in „greifbarer“ Nähe und den wunderschönen Sonnenaufgängen über den auslaufenden Alpen.

Reinhold Richtsfeld (Waxenberg) Das Herz des Abenteuers

Am Anfang stand für Reinhold Richtsfeld eine Idee: eine Wanderung durch die Welt. Frei, ohne fixe Route und ohne Zeitplan. Nur mit Rucksack und Stock. Dafür mit vielen Fragen. Wie können wir es schaffen, in einer Zeit rapider globaler Veränderungen verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umzugehen? Was wäre, wenn wir alle etwas einfacher leben? Wenn wir statt Konsum wieder unser Glück zum Ziel haben? Wenn wir mutig und konsequent unsere Träume umsetzen? Wäre die Welt dann besser?
Im Juli 2008 bricht er von Wien auf und macht sich auf die Suche nach einem zukunftsfähigen Lebensstil. Nach 7000 km zu Fuß zieht der Wanderer Bilanz. Mit humorvollen Geschichten und eindrucksvollen Bildern erzählt er von den intensiven Erfahrungen unterwegs: von der Magie des Weges, den berührenden Begegnungen mit Mensch und Natur und vom Reichtum des einfachen Lebens.

Im Anschluss findet die Premiere des Films „Begegnungen im Gesäuse“ statt. In dieser Zeit wird sich die Jury beraten und den Sieger des Wettbewerbs küren.

Eintritt zum Wettbewerb und zur Filmpremiere frei!